Sejny

Entfernung: 10 km
Fahrtzeit: 20 min
Einwohner: 6.000

Die heutige Kreisstadt ist von einer Historie geprägt, die seit ihrer Gründung im 16. Jahrhundert wieder und wieder von Zeiten eines dynamischen Aufschwungs und andauernden Perioden der Stagnation berichten kann.
Nach ihrer Gründung übernahm der Dominikanerorden die Stadt in seinen Besitz. Nach der dritten Teilung Polens im Jahre 1795 gehörte die Stadt kurzzeitig zu Preußen. Im Laufe der Geschichte verlor die Stadt ihre Rangstellung durch Abwanderungen von Schulen, der Bischofskurie (1818-1925), Militärgarnisonen und der Kreisverwaltung.
Die fehlende Eisenbahnanbindung machte Sejny zur Provinzstadt, die deshalb heutzutage für Touristen um vieles genußvoller ist, da hier die Uhren langsamer laufen.

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Sehenswürdigkeiten / touristische Attraktionen:

Basilica minor SejnyDer Marktplatz gestaltet sich in der typischen barocken Form zweier dreieckiger, mit den Spitzen einander zugewandter Plätze. Die Fassade der im Stil des Spätbarock errichteten älteren „Basilica minor“ Mariä Himmelfahrt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts begrenzt den Marktplatz im Nordwesten. Die Basilika bietet neben ihren Wandmalereien aus dem 18. und 19. Jahrhundert, der Orgel und den Altäre aus dem Barock, eine einzigartige, gotische Schreinmadonna aus der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts, die früher Teil eines Feldaltares des Deutschen Ordens war.
Ein klassizistisches Rathaus, das Sejny-Museum, das Dominikanerkloster aus dem 17. Jahrhundert, das Konsulat der litauischen Republik, eine Galerie in der ehemaligen Talmud-Schule und die sogenannte „Weiße Synagoge“ aus dem 19. Jahrhundert, in der heute Konzerte und Ausstellungen organisiert werden, erzählen ihre Geschichte.

Die Stadt ist zudem Veranstalter vieler internationaler Wettbewerbe, die vom Kindertheater über Orgelspiele bis zu großen Rock- und Pop-Festivals reichen und in einem gesonderten Veranstaltungskalender bekanntgegeben werden.

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Einkaufsmöglichkeiten / Hinweise:

top market sejnyWochenmarkt SejnyEine Vielzahl unterschiedlicher Geschäfte, Restaurants, Cafés und administrative Einrichtungen reihen sich in unmittelbarer Nähe der Basilika in bezaubernden Häusern des 19. Jahrhunderts aneinander.
Kleinere Supermärkte, ein Wochenmarkt und mehrere Tankstellen ergänzen das Angebot.
Zudem finden Sie Banken, Apotheken, Ärzte und ein Krankenhaus im Ort.

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